Ergebnisse der Podiumsdiskussion zur Bezirkssportanlage in Preungesheim
Schon lange warten die Preungesheimer und vor allem die Frankfurter-Bogen-Bewohner auf die Bezirkssportanlage mit Sporthalle und Sportplatz, die im 3. Bauabschnitt neben der Goldeppingstraße im Frankfurter Bogen entstehen soll. Für viele ist nicht nachvollziehbar, dass diese Anlage noch nicht entstanden ist, trotz der unbedingten Notwendigkeit, die Sportvereine, Schulen und Kindergärten schon in der Vergangenheit immer wieder deutlich gemacht haben. Die Planung und Finanzierung stand schon mehrmals – doch jedes Mal wurde der Baubeginn wieder verschoben.
Die Idee der Frankfurter Neuen Presse, eine Podiumsdiskussion zum Thema „Preungesheim – der vergessene Stadtteil“ zum Thema Bezirkssportanlage im Frankfurter Bogen zu veranstalten, stieß daher auf reges Interesse …
Der Große Saal im Saalbau Ronneburg füllte sich schnell mit interessierten Bürgern, Sportvereinen, Lehrern, Politikern und Anwohnern. Banner mit Forderungen wie „Wir wollen endlich die lang versprochene Bezirkssportanlage“ (1880 FVPreungesheim), „Preungesheim – Mehr Sport für diesen Ort“ oder „Man kommt vorwärts, wenn man sich bewegt“ wurden aufgehängt und sollten zusätzlich deutlich machen, wie wichtig allen Anwesenden dieses Thema ist.
Auf dem Podium saßen Markus Frank (CDU), Sportdezernent, Robert Lange (CDU), Ortsvorsteher und Roland Frischkorn, Vorsitzender Sportkreis Frankfurt und der Moderator Andreas Haupt, FNP.
Herr Haupt stellte Fragen, zu denen die Herren Stellung nahmen. Nach einiger Diskussion waren sie sich einig, dass die Bezirkssportanlage kommen muss. Herr Frank sagte, dass sie im Haushalt für 2012/2013 enthalten ist. Wenn die Stadtverordneten zustimmen, könnte Ende 2012/ Anfang 2013 Baubeginn sein.
Dann kam die Stunde der Zuschauer. Viele Wortmeldungen wurden registriert und jeder konnte sich einbringen. Die Ungeduld der Bürger wurde besonders deutlich, da z.B. in einer Schule in Berkersheim eine Sporthalle gänzlich fehlt, die Sporthalle der Carlo-Mierendorff-Schule baufällig und renovierungsbedürftig ist und die Sportvereine dringend Sportflächen benötigen. Besonders die Sportvereine haben jede Menge Sportangebote und Ideen, die sie nicht umsetzen können, weil die Sportflächen einfach fehlen. Die Bezirkssportanlage würde also umgehend vollständig genutzt und belegt sein. Die Sorge der Politiker wegen fehlender Auslastung konnte so entkräftet werden. Angemerkt wurde auch, dass ein Bolzplatz an der Festeburggemeinde im Zuge der Bebauungspläne wegfällt. Der Frankfurter Bogen erhält jedoch einen Bolzplatz auf der Grünfläche hinter der Liesel-Oestreicher-Grundschule, in der Nähe der A661.
Durch die rege Beteiligung des Publikums war auch dem letzten Zweifler schnell klar, wie wichtig diese Bezirkssportanlage ist und dass sie unbedingt gebaut werden muss.
Daher einigten sich die Herren auf dem Podium auf einen Zeitplan, der den Bürgen transparent gemacht wird. Der Sportdezernent Herr Frank wird die Stadtverordneten dringend darauf hinweisen, wie wichtig gerade diese Anlage ist und bot an, zur nächsten Ortsbeiratssitzung des OBR 10 am 09.08.2011 zu erscheinen, um die Fortschritte kundzutun.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich dank der regen Beteiligung der Bürger und der Presse nun endlich etwas tut. Die Politiker haben erkannt, dass die Sportanlage dringend benötigt wird und es nur Stimmen dafür gibt. Es gibt also keine Ausreden mehr: Die Bezirkssportanlage muss her.